Hexenwochenende Gundelfingen (DE)

Ein Highlight unserer diesjährigen Fasnachtstour stand definitiv am Wochenende auf dem Programm. Unsere Reise führte nach Gundelfingen ins benachbarte Deutschland. Wir trafen uns bei schönstem Wetter und durften auch die Legenden und Ehrenmitglieder BARooney, Studer Minu, Koch Märci, Fahrschule Disu, Gesetzeshüter Schnetz und vorzeige Schwiegersohn Werz begrüssen. Mit guter Laune, genügend Reiseproviant und dem Schlafsack im Gepäck ging das Schränzerabenteuer los.

Die angenehme Reise verging wie im Flug. Nach 3 Stunden Fahrt und mit voller Blase kamen wir in Gundelfingen an und bezogen unsere Unterkunft, welche sich unmittelbar neben dem Festgelände befand. Die Schminkpicassos verrichteten bezaubernde Arbeit und übertrafen sich einmal mehr. Die Schränzer-Schminkkünste sind nun auch in Deutschland bekannt und unser Tour-Guide Thömu (die geile Socke) liess sich ebenfalls davon inspirieren. Da wir etwas früher ankamen als erwartet, fanden wir Gefallen an einer Beiz in der wir uns zusammen auf das Hexenwochenende einstimmten. Wir gönnten uns ein paar leckere deutsche Biere und unser Sunnyboy Chris wagte sich an den Kopfstand welchen er im australischen Sand mehrmals erfolgreich präsentierte. Jedoch musste er schmerzhaft eingestehen, dass er bereits etwas Koordinationsschwierigkeiten hatte.

Unsere erste musikalische Kostprobe durften wir auf einer grossen und top aufgestellten Bühne preisgeben. Wir setzten eine hohe Messlatte und verzauberten mit unserer herzerwärmenden Schränzermelodien den sehr gut besuchten Platz in Ekstase. Das Fasnachtstreiben war voll im Gange und der Schränzervirus wurde gnadenlos verbreitet. Auch unser Tourguide war derart entzückt das er mehrmals ein "Humba Humba Humba Täterä" zur Freude der Schränzer anstimmte. Am anschliessenden Fest wurde getanzt, gelacht und getrunken. In der grossen Turnhalle hatten wir unseren zweiten Auftritt bei dem wir jedoch nicht ganz an unserem Ersten anknüpfen konnten. Unsere gute Laune wurde davon jedoch nicht getrübt und wir feierten noch lange weiter bis in die frühen Morgenstunden. Als sich die ersten ausgepowerten Schränzer bereits Schlafen legten, hatte Chessu Brünu eine glorreiche Idee und weckte seine Fasnachtskameraden auf etwas unsanfte Weise Unser Präsident welcher auf der Präsidenten Matratze schlief, war womöglich der einzige, welcher nicht erwachte. Dank Kramer war dann aber schnell wieder Ruhe und wir konnten weiterschlafen.

Am nächsten Morgen assen wir gemeinsam Frühstück und die ersten Geschichten des Vorabends wurden einander erzählt. Ein paar charmante Schränzer konnten sich sogar ein auswärtiges Schlafplätzchen ergattern. Bei allen hatte es sich jedoch nicht gelohnt. Anschliessend schminkten wir uns erneut für den grossen Umzug bei dem wir die Nummer 3 waren. Etwas Farbe im Gesicht tat an diesem Sonntag definitiv jedem gut. Der Umzug war erneut sehr gut besucht und mit unseren schön leuchtenden Jacken stachen wir aus der Menge. Brunners jüngster suchte den ganzen Tag jedoch vergebens seine Jacke welche sich im Anhänger befand Im naheliegenden Rössle verbrachten wir den restlichen Nachmittag. Auch dort wissen Sie jetzt was ein Flämmli ist. Als dem Restaurant der Schnaps ausging kam auch schon bald unser Car welcher uns wohlbehalten nach Wolhusen zurück brachte.

Ein strenges, legendäres, historisches, erlebnisreiches und tolles Wochenende ging zu Ende. Mit Bäri's berüchtigten Fürzen in der Nase legte sich am Sonntag jeder erschöpft zu Hause ins Bett. Aber keine Angst lieber Schränzerfreunde, am nächsten Samstag sind wir wieder erholt und fit für den LEGENDÄREN SCHRÄNZERBALL! Kommt vorbei, wir freuen uns auf EUCH und stehen für einmal nicht vor, sondern hinter der Bar

Bis bald und eine gute Woche wünschen euch die

Wolhuser Schränzer