Guuggertreffen Willisau

Wir durften gestern unser Jubiläumsjahr in Willisau am Guuggertreffen starten. Mit einem lauten Urknall wurde der Einzug pünktlich um 17:30 Uhr eröffnet. Bei vielen fasnachtsfreudigen Zuschauern marschierten mehr als 20 Guggen bei eiskalten Temperaturen durch das wunderschöne Städtli. Als endlich alle am Obertor eingetroffen waren und auch die letzten Instrumente nicht mehr gefroren waren, durfte noch jede Gugge auf der Kirchtreppe einen Song zum Besten geben. Anschliessend machten wir geschlossen die kalte Kafistube unsicher. Da die Heizung nicht wirklich auf Touren kam, mussten wir mit heissem Tee-Zwätschge improvisieren.

Um 21:10 stand dann unser erster Bühnenauftritt auf dem Programm. In den 20 Minuten, welche wir zur Verfügung hatten, präsentierten wir den Zuschauern unsere zwei neuen Stücke. Tampi Adi, welche dieses Jahr das Amt von Mike übernommen hatte, machte seine Arbeit bereits wie ein Routinier. Voller Engagement gab er tanzend alle nötigen Einsätze. Nach dem geglückten Auftritt nahmen wir dann die prächtige Festhalle etwas näher unter die Lupe.

Schon früh fand Chappi in der Halle eine junge Dame, welche vom Schränzervirus befallen war. Er sah direkt Handlungsbedarf und konnte mit einem Zäpfli weiterhelfen. Vielleicht sollte man das nächste Mal mitteilen, dass es sich tatsächlich um ein Zäpfli handelt und nicht um ein Sugus, und deshalb es besser nicht runterschluckt :)

Auch Gerry alias Höcki war wie bereits in den letzten Jahren steht’s an seinem Platz an der Bar zu finden. Wie immer ein Radius von einem Bierdeckel. Natürlich lebten sich auch die Hamburger super in der Truppe ein. Die lustigen Smirnof in der eingebundenen Hand haben sie auf jeden Fall bereits kennengelernt!

Nach Mitternacht waren auch wieder unsere Skispringer am Start. Mit Nummer 1 startete Italoboy Cortese von der Schanze. Der Absprung war perfekt getimt, jedoch musste er eine harte Landung in Kauf nehmen. Der Boden lässt grüssen Als zweiter Starte Wisu Marti. Wie man es von ihm gewohnt ist, machte er einen sensationellen Sprung und stelle daher einen neuen Schanzenrekord auf. Als Letzter versuchte es noch Wädi Pangeler. Auch er mit einem guten Sprung, verpasst jedoch ganz knapp die Weiter von Wisu und rangte sich deshalb auf dem zweiten Platz ein!

Nach dem Springen war dann schon bald Zeit, um sich auf den Heimweg zu machen. Nach langer Wartezeit infolge dichtem Verehr auf dem Parkplatz, ging es dann in Richtung Wolhusen. Einige hatten natürlich noch nicht genug vom Abend und haben sich deshalb noch in der Afterhour-Bar der Bahnhofgeister gezeigt.

Weiter geht uns für uns am nächsten Freitag am Fasi-Pub in Wolhusen. Um 18:30 wird mit dem "Aufzug" vom Rebstock in den Berghof gestartet. Am Samstag gastieren wir in St. Erhard.