Fasi-Pub & Tereter Nächt

Bereits am letzten Freitag versammelten wir uns wieder, um unsere Tour de Vorfasnacht fortzusetzten. Das alljährliche Fasi-Pub der Jubla Wolhusen stand auf dem Programm, welches zum ersten Mal im Berghof stattfand. Kurz nach dem Mittag waren die ersten Schränzer im Räbe, dem zu Hause der Fäger, anzutreffen. Mit einem "Aufzug" machten wir uns musikalisch auf dem Weg vom Räbe in den Berghof, wo Zunftmeister Heinz der Erste die Fasnacht in Wolhusen als eröffnet erklärte.

Nach musikalischer Darbietung jeder Wolhuser Guggenmusik wurde das Festgelände etwas näher unter die Lupe genommen. Bereits um 20:30 Uhr durften wir unseren Abendauftritt spielen. Für Vize-Tampi Römu war es der ersten Auftritt vor Publikum. Die Nervosität hat er sicherheitshalber vorher in der Bar weggetrunken :) Der Auftritt ging reibungslos über die Bühne, zur Freude von Tampi Römu.

Der restliche Abend ist schwierig in Worte zu fassen, am besten schaut ihr die Bilder an, welche das Photographen-Duo Bucheli/Rogenmoser geknipst haben.

Weiter ging es bereits am Samstag um 14:30 Uhr mit dem Schminken-Trinken in der Krone. Die einen sahen noch sichtlich mitgenommen vom Vorabend aus, die anderen waren voller Tatendrang! Auch Alain war mit von der Partie, machte einen überaus glücklichen Eindruck, doch wer ihn wirklich kennt, weiss, dass das kein gutes Omen sein kann!

Nach abgeschlossener Arbeit unserer Schmink- Picasso’s Mägu und Dario, wartete bereits der Car, welcher uns nach St. Erhard ans Fest der Dorfguugger Knutu chauffierte. Da das Festgelände noch geschlossen war, überbrückten wir die Zeit im Restaurant Mostkrug, wo Beizer Jönu für das Wohl der Gäste sorgte.

Kurz vor 19:00 Uhr ging es mit dem Monsterkonzert weiter, welches in der eisigen Kälte stattfand. Als Nummer drei und erneut mit Ersatz-TM Römu gaben wir unsere ersten beiden Lieder zum Besten. Um der Kälte zu entkommen, machten wir uns nach dem Monsterkonzert auf dem Weg in die Kafihütte, welche von Erica Arnold unterhalten wurde.

Es wird gemunkelt, dass Alain die Musik von Erika nicht wirklich gefallen habe, was zu einem Nickerchen auf dem Festbank führte. Böse Zungen behaupten jedoch, es lag am Weisswein, welcher Flaschenweise möglichst schnell und selbstverständlich ohne Becher getrunken werden musste. Bei den restlichen Schränzer stand Tee-Zwätschge sehr hoch im Kurs, was das Servierpersonal sicherlich auch gemerkt hat. Hoffentlich haben ihre Schuhe noch Sohlen dran.

Um 21:45, stand unser Auftritt in der Bravo-Hits Bar auf dem Programm. Vor super Publikum in der gut besuchten Bar "schränzten" wir unsere Lieder aus den Instrumenten. Anschliessend mischten wir uns unter das partywillige Volk und gönnten uns den einen oder anderen Drink. Bevor es kurz nach 3 Uhr morgens mit dem Car zurück nach Wolhusen ging, verköstigten sich gewisse Personen noch einen Hamburger. Dave, welcher wohl mit der Sauberkeit des Platzes nicht ganz zufrieden war, holte kurzerhand seinen imaginären Laubbläser hervor. Beim Starten des Laubbläsers sollte man einen gewissen Sicherheitsabstand halten, was wohl Fäger-Manuel gemerkt hat, denn seinen Hamburger konnte er in gut 5 Meter Entfernung wieder vom Boden auflesen.

Für die Unermüdlichen führte der Weg noch in die Präsidenten-Villa. Chefkoch und Schränzer-Sympathisant Raphi bekochte die Gäste wie aus dem Lehrbuch, Beizer Jönu sorgte für volle Büchsen in der Gaststube. Doch alles hat einmal ein Ende, deshalb verabschiedeten sich auf die Letzten gegen 7 Uhr in der Früh und suchten das wohl verdiente warme Bett auf.

Wir danken der Jubla sowie der Dorfguugger Knutu für das super Wochenende. Weiter geht’s für uns am nächsten Freitag sowie Samstag bei der Jubiläumsparty der Bahnhofgeister Wolhusen.